Für Gott ist nichts unmöglich – Die unglaublichen Verheißungen

Für Gott ist nichts unmöglich – Die unglaublichen Verheißungen

Gott verheißt Abraham Land, Volk und Segen. Diese Einheit nimmt den Faden der Verheißung Gottes auf und fragt: Verheißung – und dann? Trotz aller Zweifel wird das unglaubliche Versprechen von Gott bekräftigt. Da ist das verheißene Land: Abraham baut einen Altar. Da ist die Verheißung des Volkes: Sara mischt sich ein und Hagar bekommt Ismael. Und kein Witz: Sara bekommt schließlich einen Sohn. Das, was den Menschen unmöglich zu sein scheint, ist bei Gott möglich. Nach dem Tod Abrahams geht die Verheißung weiter: mit Isaak und Ismael.

28.04.2019 (1. Sonntag nach Ostern: Quasimodogeniti)
1. Mose 12,1-9
Die unglaubliche Verheißung

05.05.2019 (2. Sonntag n. Ostern: Misericordias Domini)
1. Mose 16
Die Verheißung wird bezweifelt

12.05.2019 (3. Sonntag n. Ostern: Jubilate)
1. Mose 18,1-15
Die Verheißung zum Lachen

19.05.2019 (4. Sonntag n Ostern: Kantate)
1. Mose 21,1-21; 25, 1-11
Die Verheißung beginnt wirklich zu werden

Die biblischen Texte

Die Texte haben ihren Platz nach der Urgeschichte (Urgeschichte bezeichnet die Erzählungen 1. Mose 1-11. Nach der Urgeschichte beginnen die Väter-und Müttergeschichten). Mit Abraham und Sara setzt Gott einen Neubeginn, verknüpft mit Verheißung und Aufbruch. In einer Zeit, in der die Menschen als Nomaden umherzogen, wird Abraham die Gründung eines sesshaften Volkes verheißen. Er soll sich als Segen für die Völker erweisen.

„Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.“ Eine vertraute – sprichwörtliche – Segensformel beschreibt die Berufung Abrahams. Gott erwählt einen einzelnen Menschen. Er wird zum Empfänger einer großen Verheißung. Die Erzählung beginnt mit dem Befehl: „Geh aus deinem Vaterland in ein Land, das ich dir zeigen werde“. Das Verlassen der Sippe ist eine Zumutung für den antiken Menschen. Abraham vertraut der Führung Gottes und gehorcht. Er geht in die unkonkrete und unbestimmte Zukunft. Er verlässt mit seiner Familie die Sippenstruktur und den vertrauten Lebensstil. Er bricht auf aus der Sesshaftigkeit in das Nomadenleben und erfährt: Es ist ein Gott und dieser Gott bindet sich und geht mit. Der Weg ins Ungewisse zielt auf die erste große Wegmarke. Unweit einer heidnischen Kultstätte, setzt Abraham für alle sichtbar seinem einen Gott ein Zeichen und nimmt den Ort in Besitz. Er baut einen Altar. Gott selber lässt Abraham das verheißene Land sehen.

Zwei Szenen werden hier erzählt. Die Notsituation der Kinderlosigkeit Saras (16,1-7) und die Flucht Hagars in die Wüste (16,8-14). Kinderlosigkeit ist ein großes Leid. Die Verheißung ist bedroht. Sara möchte die Verwirklichung der Verheißung in Gang bringen und greift ein. Sie nutzt die rechtliche Möglichkeit, dass ihre ägyptische Sklavin Hagar stellvertretend für sie, mit Abraham ein Kind bekommen darf. Auch Abraham ordnet sich ein. Als Hagar schwanger wird, fühlt sich Sara trotzdem in ihrer Rolle als Ehefrau und Herrin bedroht und zieht Konsequenzen. Hagar bleibt nur die Flucht in die Wüste. An einer Wasserstelle erscheint ihr ein Bote Gottes, der ihr einen Sohn ankündigt. Ismael (d.h. „Gott hört“) wird ein stolzer und unbändiger Beduine werden, frei und wild. Hagar soll zur Sippe zurückkehren. Keine leichte Entscheidung, aber sie folgt dem göttlichen Befehl. Die Begegnung mit dem Engel und seine Worte wirken nach. Hagar erzählt, wie sie Gott als Gegenüber erfahren hat: „Du bist ein Gott, der mich sieht“. An diese Begegnung erinnert der Name der Quelle: Brunnen des Lebendigen, der mich sieht. Schließlich kommt Ismael zur Welt.

In der heißen Mittagszeit ruht Abraham vor seinem Zelteingang, als drei Männer vor ihm stehen. Nach dem üblichen orientalischen Brauch der Gastfreundschaft, sind sie eingeladen. Sie kehren ein. Das Mahl wird wunderbar aufwendig zubereitet. Im hebräischen Wort „chen“ (Wohlwollen) steckt eine freundliche, gütige Zuwendung. Das unterstreicht die Mengenangabe: drei große Krüge Mehl. Die Gäste sind nicht zufällig auf der Durchreise und fragen nach Sara. Sie sind gekommen, um die Verheißung Gottes zu bekräftigen. Sie sprechen die Verheißung Gottes noch einmal aus: in einem Jahr wird Sara einen Sohn haben. Was Sara hinter der Zeltwand hört, kann sie nur belächeln. In ihrem Alter noch ein Kind bekommen? Sie kommt aus ihrem Zelt hervor und stellt sich. In ihrer Ehrfurcht leugnet sie ihre Zweifel. Doch: Sollte Gott etwas unmöglich sein?

Der Text weist Parallelen zu 1.Mose 16 auf. Vermutlich ist dieser Text der jüngere.
Sara wird schwanger und bekommt den lang ersehnten Sohn Isaak „Er lacht“. Bei dem Familienfest zur Entwöhnung Isaaks kommt es zum Konflikt. Zu groß ist die Konkurrenz zwischen Ismael und Isaak. Wird Isaak gegen den wilden Ismael bestehen können? Wie ist das mit dem Recht des Erstgeborenen? Wer bekommt den Segen? Abraham verstößt Hagar mit Ismael auf Geheiß von Sara. In der Wüste kommt es zur lebensbedrohlichen Situation für Ismael. Doch Gott hält an seinem Versprechen fest: „Fürchte dich nicht“.
Am Ende des Lebens gibt Abraham sein Erbe an Isaak weiter und beschenkt alle anderen Kinder. Gemeinsam stehen Isaak und Ismael am Grab. Nach dem Tod Abrahams geht es weiter mit der großen Verheißung. Gott hält fest an Isaak und segnet ihn. Seine Erwählung bedeutet aber nicht, dass Gottes Verheißungen an Ismael nicht mehr gelten. Isaak lebt am Brunnen des Lebendigen.
Das Besondere: mit Isaak geht der Bund weiter, aber auch Ismael ist gesegnet.

Entfaltung

Der monatliche Gottesdienst verbindet die vier Texte miteinander. Gott hält eine Verbindung zu uns. Und er gibt ein großes unglaubliches Versprechen. So groß, dass das Wort nicht reicht. Es braucht ein größeres Wort: Verheißung. Die Verheißung zieht sich als goldene Schnur durch eine Art Mobile, die auf den ersten Blick nicht immer erkennbar ist.
Ein Mobile aus 4-5 Kreisen der Größe nach, von klein zu groß, werden untereinander gehängt. In diesem Bild „wächst“ die Verheißung, denn da ist Gott, der sich bindet. Mit den Kindern wird über die einzelnen Verbindungen nachgedacht und die Kreise werden individuell gestaltet.
Gott hält eine Verbindung zu Abraham. Warum wird denn ausgerechnet der ausgewählt? Auf den ersten Kreis malen die Kinder ein Bild von Abraham und schreiben den Segen auf. Gott hält eine Verbindung zu Hagar. Was bringt Hagar zum Weinen? Was bringt mich zum Weinen? Was schenkt ihr Trost? Auf den zweiten Kreis sammeln die Kinder Trostworte, aber auch Tränen haben ihren Platz. Gesungen werden Lieder zu dem Satz „Du bist ein Gott, der mich sieht“ (s.u. 8.). Gott hält eine Verbindung zu Sara. Welche Hoffnungen sind geweckt, als sie hinter der Zeltwand mithört? Auf dem dritten Kreis malen oder kleben die Kinder ein Zelt.
Gott hält eine Verbindung zu Ismael und Isaak. Schließlich folgt noch ein Kreis, denn Gott hält Verbindung zu uns. Die Kinder gestalten ihren eignen Kreis mit Kinderfotos und Bildern. Zwischen den Kreisen bleibt Platz für Sterne, die mit persönlichen Namen und Segensworten beschriftet werden. Gott hält auch eine Verbindung zu uns.

1. Mose 12,1-9

„Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.“ Eine vertraute – sprichwörtliche – Segensformel beschreibt die Berufung Abrahams. Gott erwählt einen einzelnen Menschen. Er wird zum Empfänger einer großen Verheißung. Die Erzählung beginnt mit dem Befehl: „Geh aus deinem Vaterland in ein Land, das ich dir zeigen werde“. Das Verlassen der Sippe ist eine Zumutung für den antiken Menschen. Abraham vertraut der Führung Gottes und gehorcht. Er geht in die unkonkrete und unbestimmte Zukunft. Er verlässt mit seiner Familie die Sippenstruktur und den vertrauten Lebensstil. Er bricht auf aus der Sesshaftigkeit in das Nomadenleben und erfährt: Es ist ein Gott und dieser Gott bindet sich und geht mit. Der Weg ins Ungewisse zielt auf die erste große Wegmarke. Unweit einer heidnischen Kultstätte, setzt Abraham für alle sichtbar seinem einen Gott ein Zeichen und nimmt den Ort in Besitz. Er baut einen Altar. Gott selber lässt Abraham das verheißene Land sehen.

Die unglaubliche Verheißung

Abraham wird von Gott angesprochen. Wir hören noch einmal die Worte der Berufungsgeschichte. Abraham geht in ein neues Land. Dieses Land gestalten die Kinder mit Tüchern und Legematerial. Ein neues Land – welche Hoffnungen sind daran geknüpft, gibt es Sicherheiten, ein Ort des Friedens, gibt es Schutz? Wir überlegen mit den Kindern: Wie viele Menschen sind heute unterwegs, sind aufgebrochen in ein neues Land, manchmal sogar ohne ihre Familien? Abraham ist nicht auf der Flucht. Mit Abraham beginnt eine große Verheißung. Die erste Wegmarke: Die Kinder bauen einen Altar und danken Gott für seine Wegbegleitung.

1. Mose 16

Zwei Szenen werden hier erzählt. Die Notsituation der Kinderlosigkeit Saras (16,1-7) und die Flucht Hagars in die Wüste (16,8-14). Kinderlosigkeit ist ein großes Leid. Die Verheißung ist bedroht. Sara möchte die Verwirklichung der Verheißung in Gang bringen und greift ein. Sie nutzt die rechtliche Möglichkeit, dass ihre ägyptische Sklavin Hagar stellvertretend für sie, mit Abraham ein Kind bekommen darf. Auch Abraham ordnet sich ein. Als Hagar schwanger wird, fühlt sich Sara trotzdem in ihrer Rolle als Ehefrau und Herrin bedroht und zieht Konsequenzen. Hagar bleibt nur die Flucht in die Wüste. An einer Wasserstelle erscheint ihr ein Bote Gottes, der ihr einen Sohn ankündigt. Ismael (d.h. „Gott hört“) wird ein stolzer und unbändiger Beduine werden, frei und wild. Hagar soll zur Sippe zurückkehren. Keine leichte Entscheidung, aber sie folgt dem göttlichen Befehl. Die Begegnung mit dem Engel und seine Worte wirken nach. Hagar erzählt, wie sie Gott als Gegenüber erfahren hat: „Du bist ein Gott, der mich sieht“. An diese Begegnung erinnert der Name der Quelle: Brunnen des Lebendigen, der mich sieht. Schließlich kommt Ismael zur Welt.

Die Verheißung wird bezweifelt

Zur Verheißung gehören auch die Nachkommen. Sara wird ungeduldig, als sie nicht schwanger wird. Muss sie sich einmischen und die Verheißung retten? Wie kommt die Verheißung zum Ziel? Ihre ägyptische Sklavin Hagar ist schwanger mit Abraham. Ein tolles Gefühl. Hagar blüht auf und muss doch gehen.
Die Kinder bekommen jede/r ein Tuch. Ein Taschentuch für die Tränen, die Hagar vergießt. Ein Schweißtuch, für die Anstrengungen, die hinter ihr liegen. Ein Tuch zum Wickeln, für das Baby, das sie in den Armen hält. Die Kinder können das Tuch nach ihrem Geschmack gestalten und vielleicht steht darauf: Du bist ein Gott, der mich sieht! Die zweite Wegmarke: Die Kinder bauen aus Steinen einen Brunnen.

1. Mose 18,1-15

In der heißen Mittagszeit ruht Abraham vor seinem Zelteingang, als drei Männer vor ihm stehen. Nach dem üblichen orientalischen Brauch der Gastfreundschaft, sind sie eingeladen. Sie kehren ein. Das Mahl wird wunderbar aufwendig zubereitet. Im hebräischen Wort „chen“ (Wohlwollen) steckt eine freundliche, gütige Zuwendung. Das unterstreicht die Mengenangabe: drei große Krüge Mehl. Die Gäste sind nicht zufällig auf der Durchreise und fragen nach Sara. Sie sind gekommen, um die Verheißung Gottes zu bekräftigen. Sie sprechen die Verheißung Gottes noch einmal aus: in einem Jahr wird Sara einen Sohn haben. Was Sara hinter der Zeltwand hört, kann sie nur belächeln. In ihrem Alter noch ein Kind bekommen? Sie kommt aus ihrem Zelt hervor und stellt sich. In ihrer Ehrfurcht leugnet sie ihre Zweifel. Doch: Sollte Gott etwas unmöglich sein?

Die Verheißung zum Lachen

Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein? Sara wird doch schwanger. Hier gelten nicht unsere bekannten Maßstäbe, denn die Zeit der Erfüllung der Verheißung, liegt ganz bei Gott. Es geht nicht um Kinderwunsch, es geht um etwas viel Größeres. Mit Tüchern und Verkleidungen schlüpfen die Kinder in die Rollen der Geschichte. Mit der Methode der Jeux Dramatiques spielen die Kinder die Geschichte nach. Zu dieser Methode siehe z.B. http://www.arbeitsstelle-kindergottesdienst.de.
Anschließend erzählen sie von ihren Erfahrungen, Gefühlen und Gedanken. Die dritte Wegmarke: Die Kinder bauen ein Zelt.

1. Mose 21,1-21; 25, 1-11

Der Text weist Parallelen zu 1.Mose 16 auf. Vermutlich ist dieser Text der jüngere.
Sara wird schwanger und bekommt den lang ersehnten Sohn Isaak „Er lacht“. Bei dem Familienfest zur Entwöhnung Isaaks kommt es zum Konflikt. Zu groß ist die Konkurrenz zwischen Ismael und Isaak. Wird Isaak gegen den wilden Ismael bestehen können? Wie ist das mit dem Recht des Erstgeborenen? Wer bekommt den Segen? Abraham verstößt Hagar mit Ismael auf Geheiß von Sara. In der Wüste kommt es zur lebensbedrohlichen Situation für Ismael. Doch Gott hält an seinem Versprechen fest: „Fürchte dich nicht“.
Am Ende des Lebens gibt Abraham sein Erbe an Isaak weiter und beschenkt alle anderen Kinder. Gemeinsam stehen Isaak und Ismael am Grab. Nach dem Tod Abrahams geht es weiter mit der großen Verheißung. Gott hält fest an Isaak und segnet ihn. Seine Erwählung bedeutet aber nicht, dass Gottes Verheißungen an Ismael nicht mehr gelten. Isaak lebt am Brunnen des Lebendigen.
Das Besondere: mit Isaak geht der Bund weiter, aber auch Ismael ist gesegnet.

Die Verheißung beginnt wirklich zu werden

Ein kurzer Rückblick auf die Geschichte Abrahams und der Verheißung kann anhand der Wegmarken gezeichnet werden. Die Kinder erinnern sich an besondere Stationen, Brüche und besondere Orte im Leben des Abraham und eine Wegmarke steht noch aus.
Viel später stehen Isaak und Ismael nun doch gemeinsam mit sechs anderen Halbbrüdern am Grab von Abraham. Jeder geht seinen eigenen verheißungsvollen Weg.
Die letzte Wegmarke: Die Kinder gestalten Verheißungssteine – Angststeine, Gebetssteine, Grabsteine, Hoffnungssteine, Lebenssteine, Segensstein, Gottessteine,…


Hintergrundinformationen

Glaubens- und Lebenswelten von Kindern begegnen

Kinder werden dem Begriff „Verheißung“ (siehe Verheißung und Erfüllung) nur im Religionsunterricht oder im kirchlichen Kontext begegnen, wenn überhaupt. „Versprechen“ ist ein Wort, das eher in ihrer Alltagswelt zur Sprache kommt. Erwachsene und Kinder versprechen sich so manches untereinander – manchmal auch überzogene Versprechen. Enttäuschungen sind Erfahrungen, die die Kinder daraus ableiten und oft stellt sich ein Gefühl von Traurigkeit ein. Auch unerfüllte Wünsche kommen in ihrem Alltag vor, die einen ungeduldig werden lassen und zu deren Umsetzung man gerne mal eingreift.
Die Verlässlichkeit einer Beziehung zeigt sich auch daran: Versprechen werden gehalten. In diesen Erzählungen zeigt sich ein Gott, der sich an Versprechen hält. Nicht zu einem pädagogischen Zweck, nicht sofort, und so wie wir uns das vorstellen. Um diese Spannung auszuhalten, ist Glauben erforderlich. Es ist eine unglaubliche Verheißung, die über unseren Horizont hinaus geht und nicht nur einen einzelnen Menschen umfasst. Die Verheißung öffnet den Blick in die Zukunft auch für andere Kulturen, die die Kinder seit der großen Flüchtlingswelle erleben.

Entscheidungen auf dem Weg zu den Gottesdiensten

In dieser Einheit geht es um die unglaubliche Verheißung. „Unglaublich“, da Sara ihre Zweifel hat. Mit einem Einzelnen geht es los. Abraham ist Empfänger der Verheißung, doch tritt seine Geschichte in dieser Einheit fast in den Hintergrund. Die Verheißung betrifft auch seine Familie. Und was ist, wenn sich die Verheißung nicht erfüllt? Gott bindet sich, gibt ein unglaubliches Versprechen und bekräftigt es immer wieder.
In den Gottesdiensten setzen wir Wegmarken auf dem Lebensweg: Abraham baut einen Altar, Hagar begegnet dem Engel am Brunnen, Sara lacht im Zelt, Isaak und Ismael stehen am Grab Abrahams.
Die Gottesdienste ermutigen, den Zweifeln und der Verzweiflung Raum zu geben, dem Lachen nachzugehen und schließlich gesegnet weiterzugehen, im Vertrauen auf Gott, der mich sieht.

Weiterführendes

Vernetzung

Aus dieser Einheit könnte ein interreligiöser Dialog entstehen. Die arabischen Völker führen ihren Ursprung auf Ismael und seine Nachkommen zurück. Auch in der jüdischen Tradition spielen die Abrahamsgeschichten eine große Rolle. Denkbar wäre zum Beispiel ein Fest, bei dem die verschiedenen Geschichten erzählt werden.
Wer sitzt am Tisch? Wie viele Kulturen mögen sich treffen?

Lieder

  • Zahlreiche Lieder zum Kirchentagsmotto 2017: „Du siehst mich“, in: freiTÖNE. Liederbuch zum Kirchentag 2017, Kassel/Berlin 2017 (Nr. 1,28,33,47,48,60,84,123,136,174)

Praxishilfen

  • Eine schöne Einheit zu Abraham: „Die große Familie“ : In: Martin Steinhäuser (Hg.), Godly Play Praxisband Glaubensgeschichten. Evangelische Verlagsanstalt. Leipzig 2006, S.60-73
  • Kinderbibelwoche: Abraham und der Daumen des Engels, Rheinischer Verband für KiGo (Hg.)
  • Familienkirche „Der Brunnen des Lebendigen“ zu 1. Mose 16 in: Jochem Westhof (Hg.), Willkommen in der Familienkirche, Gütersloher Verlag. Gütersloh 2003, S.112-115
  • Zahlreiche Lieder zum Kirchentagsmotto 2017: „Du siehst mich“, in: freiTÖNE. Liederbuch zum Kirchentag 2017, Kassel/Berlin 2017 (Nr. 1,28,33,47,48,60,84,123,136,174)
  • Psalmgebet: „Weise mir, Gott, deinen Weg“, in: Klaus Bastian, Halleluja, Gott, ich freue mich! Psalmtexte für den Gottesdienst, Frankfurt 1996, S.49
  • Mehr zu Verheißung und Erfüllung findet sich im Bibellexikon wibilex unter dem Stichwort Verheißung: https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/

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