Jeremia

Jeremia

Die Oktobersonntage sind oft von politischen Themen geprägt. Der 3. Oktober ist der deutsche Nationalfeiertag. In der Regel finden Wahlen in Deutschland im Oktober statt. Der 31. Oktober ist Reformationsfest. So passt ein politischer Prophet gut in diese Zeit.
Jeremia ergreift Partei für die Ohnmächtigen im Land. Das tut er, obwohl er sich oft selbst schwach und überfordert fühlt. Er ist wohl der sensibelste der Propheten. Seine Klagen sorgten dafür, dass ihm das Buch Klagelieder zugeschrieben wird. Jeremia wird auch der „weinende Prophet“ genannt.

10.10.2021 (19. Sonntag nach Trinitatis)
Jeremia 1,1-10
Jeremias Auftrag

17.10.2021 (20. Sonntag nach Trinitatis)
Jeremia 7,1-11
Jeremias Botschaft

24.10.2021 (21. Sonntag nach Trinitatis)
Jeremia 36 i.A.
Jeremias Ausdauer

31.10.2021 (22. Sonntag nach Trinitatis/Reformationsfest)
Jeremia 31,31-34
Jeremias Vision – Der neue Bund

Die biblischen Texte

Jeremia lebt in einer Umbruchszeit. Große Reiche zerfallen, politische Machtzentren verschieben sich. Die Könige von Josias bis Zedekia versuchen, daraus für Israel möglichst viel herauszuschlagen. Dabei geht es ihnen um eigene Macht und um Gewinn. Die Armen und die Schwachen kommen immer mehr unter die Räder. In dieser Zeit beruft Gott Jeremia (ca. 626 v. Chr.), um die Könige, aber auch die im Glauben verwahrlosten Menschen zurück zu rufen. Gott bietet seinen Schutz an, wenn Menschen sich zu ihm und zu seinen Weisungen bekehren. Andernfalls warnt Gott vor dem Untergang Jerusalems und der Zerstörung des Tempels, des geistlichen Zentrums.

Jeremia stammt aus einer Priesterfamilie. Sein Recht und seine Bestimmung ist es, einmal Priester am Tempel zu werden. Von klein auf wird er darauf hin erzogen. Als Gott ihn eines Tages dazu beruft, den Tempelbetrieb und auch die Machthaber kritisch zu hinterfragen, fühlt sich Jeremia überfordert und verstört. Wie die meisten Propheten findet er eine gute Ausrede, sich nicht dieser Aufgabe zu stellen. „Ich bin zu jung.“ Auch bei ihm lässt Gott diese Ausrede nicht gelten. „Dich habe ich schon im Mutterleib ausgesondert für diese Aufgabe.“ Das ist keine tröstliche Aussage. Hilfreicher ist die Zusage, dass Gott Jeremia nicht allein lässt „Ich bin bei dir. Ich lege meine Worte in deinen Mund.“ Mit einer Segensgeste unterstreicht Gott sein Wort. Obwohl die Aufgabe erst einmal eher allgemein umrissen wird, ist doch klar, dass Jeremia an einer völligen Neuordnung der Welt mit zu arbeiten hat: „Du sollst ausreißen, einreißen, zerstören und verderben, bauen und pflanzen.“ Damit erinnert Gott an die Schöpfung. Gott pflanzt einen Garten gegen Osten (1Mos 2). Damit der Garten gedeihen kann, muss man auch ausreißen und zerstören, damit neue fruchtbringende und schöne Pflanzen gedeihen können. Der Auftrag der Menschen im Garten und auf der Erde ist es zu pflanzen, zu bebauen und zu bewahren. Es sollen nach dem Einreißen wieder paradiesische Zustände hergestellt werden. Das ist die Verheißung, die hier auch zart anklingt.

Jeremia klagt wie Amos den Tempelbetrieb an. Es ist sinnlos, Gott im Tempel zu verehren, und gleichzeitig seine Geschöpfe zu verachten. Fast alle Gebote wurden übertreten, denn Jeremia redet von Mord, Vielgötterei, Diebstahl, Ehebruch, Meineid. Das 5. Gebot (bibl. Zählung) wurde übertreten, weil man sich nicht um die Witwen und Waisen kümmert, das 4. Gebot, weil man sich nicht um die Fremden sorgt. Auch das Thema des Missbrauchs von Menschen klingt an. Auf alle misshandelten Menschen wirkt der Betrieb am Tempel wie Hohn. Dass der Tempel die Stadt vor den kriegerischen Großmächten schützen könnte, ist eine Illusion, wenn er dem Volk selbst so wenig bedeutet. Jeremia kündigt daher den Untergang des Tempels an. Gut 600 Jahre später wird Jesus Jeremia bei seiner Tempelrede zitieren (vgl. Mt 21,13).

Wir finden Jeremia jetzt als einen Ausgestoßenen vor. Im Tempel hat er Hausverbot. Aber er muss dennoch reden. So diktiert er seinem Schreiber Baruch die Worte, die ihm Gott gibt. Im Folgenden sehen wir ein Musterbeispiel für zynische Machtdemonstration. Baruch verliest den Brief im Tempel. Der Klerus ist unsicher. So viel Politik im Tempel? Das darf doch nicht sein. Also geht ein Spitzel in den Palast und meldet den Vorfall. Baruch wird an den Hof beordert. Tapfer trägt er dort seine Schriftrolle den Hofbeamten vor. Die Zuhörer sind schockiert. Dieser Vorfall muss vor den König. Weil sie aber ahnen, dass hier wirklich Gottes Wort verkündet wird, versuchen sie wenigstens den Überbringer zu schützen. Sie schicken ihn heim mit dem Rat, sich zu verstecken.
Ein drittes Mal wird die Rolle vorgelesen, dieses Mal vor König Jojakim, der frierend im Palast am Ofen sitzt. Stückweise wirft er die Schriftrolle ins Feuer und niemand begehrt auf. Am Ende befiehlt der König, Baruch zu verhaften.
Im Versteck schreiben Jeremia und Baruch die Rolle erneut, aber jetzt mit einem Zusatz, wie es Jojakim ergehen soll. Denn Gottes Geduld mit Jojakim ist am Ende.

Israel wird durch schreckliche Kriegszeiten gehen. Das Volk wird vertrieben, Menschen müssen fliehen, andere werden vor Hunger und durch Gewalt umkommen. Es sieht düster aus. Hier spricht Gott sein großes ABER. Er lässt Jeremia einen neuen Bund ankündigen. Aus der schrecklichen Zeit werden sie befreit werden wie damals aus der Bedrängnis der Ägypter. Frieden und Vergebung wird sein, alle werden erkennen, wie Gott ist. Das Unheil und das Grauen werden nicht Gottes letztes Wort über Israel sein.

Entfaltung

Im Erzählen nehmen wir die Kinder hinein in die Erfahrung Jeremias, dass uns Gott nicht allein lässt, auch wenn wir uns überfordert fühlen. Die Erzählung verdeutlicht: Gott kennt uns schon, bevor wir geboren sind. Schon da tragen wir unseren Auftrag in uns, nämlich auf unsere ganz eigene Weise die Welt ein bisschen besser zu machen. Manchmal führt uns das auch in unangenehme, peinliche oder gefährliche Situationen. Gottes Versprechen bleibt: Wir bleiben nicht allein, wenn wir seiner Welt helfen, besser zu werden. Wir haben es nicht in der Hand, ob wir eher beim Ausreißen gebraucht werden oder beim Aufbauen. Auch Jeremia hatte das nicht in der Hand. Aber er hat Gottes Schutz und Bewahrung immer wieder erfahren.
Wir können Ultraschallbilder der Kinder aus den Untersuchungen im Mutterleib anschauen und überlegen, wo wir schon dazu beigetragen haben, die Welt schöner zu machen. Wir können uns überlegen, was wir (schon) alles können und was wir machen wollen, um unseren Auftrag heraus zu finden. Wir denken nach: Wo hat uns Gott geholfen? Was kann ich gut? Dazu passt das Lied: „Nun danket alle Gott“, wegen der Zeile: „Der uns von Mutterleib und Kindesbeinen an …“.

Jeremia 1,1-10

Jeremia stammt aus einer Priesterfamilie. Sein Recht und seine Bestimmung ist es, einmal Priester am Tempel zu werden. Von klein auf wird er darauf hin erzogen. Als Gott ihn eines Tages dazu beruft, den Tempelbetrieb und auch die Machthaber kritisch zu hinterfragen, fühlt sich Jeremia überfordert und verstört. Wie die meisten Propheten findet er eine gute Ausrede, sich nicht dieser Aufgabe zu stellen. „Ich bin zu jung.“ Auch bei ihm lässt Gott diese Ausrede nicht gelten. „Dich habe ich schon im Mutterleib ausgesondert für diese Aufgabe.“ Das ist keine tröstliche Aussage. Hilfreicher ist die Zusage, dass Gott Jeremia nicht allein lässt „Ich bin bei dir. Ich lege meine Worte in deinen Mund.“ Mit einer Segensgeste unterstreicht Gott sein Wort. Obwohl die Aufgabe erst einmal eher allgemein umrissen wird, ist doch klar, dass Jeremia an einer völligen Neuordnung der Welt mit zu arbeiten hat: „Du sollst ausreißen, einreißen, zerstören und verderben, bauen und pflanzen.“ Damit erinnert Gott an die Schöpfung. Gott pflanzt einen Garten gegen Osten (1Mos 2). Damit der Garten gedeihen kann, muss man auch ausreißen und zerstören, damit neue fruchtbringende und schöne Pflanzen gedeihen können. Der Auftrag der Menschen im Garten und auf der Erde ist es zu pflanzen, zu bebauen und zu bewahren. Es sollen nach dem Einreißen wieder paradiesische Zustände hergestellt werden. Das ist die Verheißung, die hier auch zart anklingt.

Jeremias Auftrag

Hier lassen sich die Impulse für den monatlichen Gottesdienst einsetzen.

Jeremia 7,1-11

Jeremia klagt wie Amos den Tempelbetrieb an. Es ist sinnlos, Gott im Tempel zu verehren, und gleichzeitig seine Geschöpfe zu verachten. Fast alle Gebote wurden übertreten, denn Jeremia redet von Mord, Vielgötterei, Diebstahl, Ehebruch, Meineid. Das 5. Gebot (bibl. Zählung) wurde übertreten, weil man sich nicht um die Witwen und Waisen kümmert, das 4. Gebot, weil man sich nicht um die Fremden sorgt. Auch das Thema des Missbrauchs von Menschen klingt an. Auf alle misshandelten Menschen wirkt der Betrieb am Tempel wie Hohn. Dass der Tempel die Stadt vor den kriegerischen Großmächten schützen könnte, ist eine Illusion, wenn er dem Volk selbst so wenig bedeutet. Jeremia kündigt daher den Untergang des Tempels an. Gut 600 Jahre später wird Jesus Jeremia bei seiner Tempelrede zitieren (vgl. Mt 21,13).

Jeremias Botschaft

Mit Schulkindern können wir die Welt in den Kindergottesdienst hereinholen.
Mit aktuellen Kinderbüchern zur Flüchtlingsfrage oder mit einer Einladung an Menschen, die in einem lokalen Brennpunkt arbeiten oder mit einer Behinderteneinrichtung, kann der Kindergottesdienst vor Ort Kinder sensibel machen für die grausamen Seiten der Welt. Dass dabei behutsam vorgegangen werden muss, versteht sich von selbst. Diese Erfahrungen können mit der Geschichte von Jeremias Tempelrede im Erzählen verknüpft werden.
Für die Kindergartenkinder bietet sich eher an, ein Märchen zu erzählen, wo Böses bekämpft wird, beispielsweise die Legende von St. Georg.
Vielleicht entsteht auch ein Projekt, um Schwächeren in der Gesellschaft beizustehen.

Jeremia 36 i.A.

Wir finden Jeremia jetzt als einen Ausgestoßenen vor. Im Tempel hat er Hausverbot. Aber er muss dennoch reden. So diktiert er seinem Schreiber Baruch die Worte, die ihm Gott gibt. Im Folgenden sehen wir ein Musterbeispiel für zynische Machtdemonstration. Baruch verliest den Brief im Tempel. Der Klerus ist unsicher. So viel Politik im Tempel? Das darf doch nicht sein. Also geht ein Spitzel in den Palast und meldet den Vorfall. Baruch wird an den Hof beordert. Tapfer trägt er dort seine Schriftrolle den Hofbeamten vor. Die Zuhörer sind schockiert. Dieser Vorfall muss vor den König. Weil sie aber ahnen, dass hier wirklich Gottes Wort verkündet wird, versuchen sie wenigstens den Überbringer zu schützen. Sie schicken ihn heim mit dem Rat, sich zu verstecken.
Ein drittes Mal wird die Rolle vorgelesen, dieses Mal vor König Jojakim, der frierend im Palast am Ofen sitzt. Stückweise wirft er die Schriftrolle ins Feuer und niemand begehrt auf. Am Ende befiehlt der König, Baruch zu verhaften.
Im Versteck schreiben Jeremia und Baruch die Rolle erneut, aber jetzt mit einem Zusatz, wie es Jojakim ergehen soll. Denn Gottes Geduld mit Jojakim ist am Ende.

Jeremias Ausdauer

Die Geschichte kann als Abenteuergeschichte gestaltet werden.
Auch der Einzelne kann sich wehren. Jeremia darf den Tempel nicht mehr betreten, also nutzt er das Medium Brief. Dieser Brief wird schließlich verbrannt, dem „Briefträger“ Baruch nach dem Leben getrachtet. Aber der Brief wird erneut geschrieben und ein zweites Mal unter die Leute gebracht. Dass sich die beiden Helden der Geschichte dabei verstecken müssen, erhöht die Spannung dieser Geschichte genauso, wie sie zeigt, dass Gott seinen Willen beharrlich durchsetzt.
Mit den Kindern wird überlegt, ob der König vielleicht doch einlenkt oder wie die Geschichte weitergehen könnte. Man könnte zwei verschiedene Enden entwickeln und in der Bibel nachschlagen, wie es dort ausgegangen ist.

Jeremia 31,31-34

Israel wird durch schreckliche Kriegszeiten gehen. Das Volk wird vertrieben, Menschen müssen fliehen, andere werden vor Hunger und durch Gewalt umkommen. Es sieht düster aus. Hier spricht Gott sein großes ABER. Er lässt Jeremia einen neuen Bund ankündigen. Aus der schrecklichen Zeit werden sie befreit werden wie damals aus der Bedrängnis der Ägypter. Frieden und Vergebung wird sein, alle werden erkennen, wie Gott ist. Das Unheil und das Grauen werden nicht Gottes letztes Wort über Israel sein.

Jeremias Vision – Der neue Bund

Dieser Sonntag ist der Reformationstag. Vor 500 Jahren vertrat Luther auf dem Wormser Reichstag seine Theologie und ließ sich nicht einschüchtern. Es kann sein, dass dieses Thema so im Vordergrund steht, dass Jeremias Vision lediglich Trittbrett fahren kann.
Verknüpfen lässt sich der neue Bund mit dem Reformationsfest über das Thema „Freiheit, in die Gott führt“. In einer Erzählung können Kinder eintauchen in den Traum der Menschen von einer Freiheit für alle. Diesen Traum hat Jeremia geträumt, diesen Traum träumte Martin Luther für die Glaubensfreiheit, diesen Traum träumen auch wir.
Hier sollte viel Raum sein für das Träumen von einer verheißenen guten und gerechten Welt. Vielleicht kann man auch mit einem/r ortsansässigen Künstler/in zusammenarbeiten.
In Worms ist eine Skulptur aufgestellt mit riesigen Schuhen, den „Schuhen Luthers“, in die die Besucher hineinsteigen dürfen. Etwas Ähnliches lässt sich mit den Kindern auch im KiGo-Raum gestalten. Man könnte im Anschluss der Frage nachgehen, wie es ist, in solche Schuhe hinein zu steigen, darin herum zu laufen, und mit der Ambivalenz dieser Idee spielen.


Hintergrundinformationen

Glaubens- und Lebenswelten von Kindern begegnen

Für Kinder ist die Welt in der Regel eine von Erwachsenen vorgegebene Welt. Sie haben nicht den Eindruck, sie könnten selbst viel verändern. Manchmal muten ihnen Erwachsene sehr viel zu und sie fühlen sich von diesen Aufgaben überfordert. Manche Fragen können Kinder nicht beantworten oder entscheiden (z.B. Möchtest du lieber beim Papa oder bei der Mama wohnen?). Manche Kinder springen für ihre Eltern ein, wenn diese suchtkrank oder psychisch krank sind, versorgen jüngere Geschwister, kümmern sich um Eltern und verpassen dabei ihre Kindheit. Wenn Jeremia sagt: „Ich bin zu jung.“, dann trifft diese Stimmung sie ins Herz. Es tut ihnen gut an Jeremias Beispiel zu erfahren: „Gott ist dabei. Ich muss es nicht allein tun.“ Noch deutlicher wird das, wenn Kinder Kriege, Vertreibung, Scheidung oder Gewalt erfahren. Da ist es wichtig zu hören, dass die schlimme Welt nicht in Ordnung ist. Jeremia sorgt da mit Gottes Hilfe für hilfreiche Klarheit, er rückt die Welt wieder ins Lot. Eine Welt ist gut, wenn für alle gesorgt ist und es gerecht zugeht. Zudem verheißt Jeremia Gottes Trost. Auch die böse Zeit endet und dann hält Gott eine gute Welt für uns bereit. Das hilft Kindern mit den Widersprüchlichkeiten von Überforderung und Unterschätztwerden umzugehen

Entscheidungen auf dem Weg zu den Gottesdiensten

Alle vier Texte stimmen in verschiedenen Variationen dasselbe Thema an, nämlich dass Gott auch in den bösen Zeiten und in den Zeiten der Überforderung bei uns steht. Manchmal mutet uns Gott viel zu.
Vermutlich wird uns die Not der Flüchtlinge in unseren Wohnorten weiter begleiten. Sie gehören mit einigen anderen zu den Schwachen in unserer Gesellschaft.
Dietrich Bonhoeffer schrieb im 3. Reich: „Nur wer für die Juden schreit, darf auch Halleluja singen.“ Das war seine Tempelrede in der Nachfolge von Jeremia und Jesus. Es steht uns somit nicht zu, ausschließlich gemütliche Kindergottesdienste zu feiern und die unangenehme Welt draußen völlig auszuschließen.
Die Gottesdienste sollen Kinder stärken, auch schwierige Zeiten durchzustehen. Vielleicht bleibt ihnen Jeremia in Erinnerung, der in dunkler Zeit von Gottes neuem Bund reden kann. Vielleicht bleibt ihnen die Erinnerung an Jeremia, der sich für zu jung hält, und mit Gottes Hilfe sogar den König und seine Hofleute in Angst und Schrecken versetzt.
Es kann sein, dass man mit kleineren Kindern andere Wege suchen muss (siehe dazu Materialtipps).

Weiterführendes

Vernetzung

Einige Vernetzungen mit lokalen Hilfsorganisationen oder Künstlern wurden oben schon angedeutet.
Es gibt auch die Möglichkeit lokale Eine-Welt-Läden/Gruppen, Behinderteneinrichtungen, Flüchtlingshelfende mit einzubeziehen.

Lieder

  • Nun danket alle Gott (EG 321,1)
  • Weitere Gesangbuchlieder mit dem Thema, dass Menschen von Gott schon im Mutterleib gesehen sind. Die meisten dieser Lieder stammen aus der Barockzeit. Anscheinend war das Thema damals wichtig:
  • Nun danket all und bringet Ehr (EG 322,3)
  • Sollt ich meinem Gott nicht singen (EG 325,2)
  • Aus dem modernen Liedgut: Du bist du (KuS 468, JMT 162)

Praxishilfen

Zur eigenen Vorbereitung:
Hermann Koch: Blüh, Mandelzweig, blüh: Jeremia, Prophet zwischen Glaubenskrise und Gottvertrauen, Leinfelden-Echterdingen: Verlag Junge Gemeinde 1990
Georg Fischer: Jeremia, Prophet über Völker und Königreiche, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2015

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