Nikolaus – Jetzt im Plan für den Kindergottesdienst

Nikolaus ist berühmt dafür, sich Menschen in Not zuzuwenden.

Zahlreiche Legenden erzählen von dem Guten, das dieser Bischof aus dem 4. Jahrhundert bewirkt hat. Besonders eindrücklich ist die Geschichte von Nikolaus, dem Kapitän und dem großen Hunger:

Als in Myra eine Hungersnot herrschte, lag ein Schiff im Hafen, das Korn für den Kaiser von Byzanz geladen hatte. Nikolaus überredete die Mannschaft, der hungernden Bevölkerung von dem Korn abzugeben. Als das Schiff in Byzanz ankam, war die Ladung wieder vollständig. In einer ganz ähnlichen Legende gefährden sogar Piraten die Rettung aus Not.

Gemeinsam haben die unterschiedlichen Legenden, dass Nikolaus als Retter in der Not auftritt und durch Gaben oder Wundern seinen Mitmenschen hilft. Daran knüpfen unsere Nikolausbräuche bis heute an.

Knecht Ruprecht, der in finsterer Gestalt den guten Nikolaus begleitet und mit der Rute droht, wurde erst später dazu erfunden. Zum Glück ist diese Vorstellung seit der Reformation in die Kritik geraten.

Gut zu wissen, dass die Rute eigentlich zum Segnen diente. Das Berühren damit, sollte den Segen übertragen. Das können wir mit in die Nikolauswoche nehmen: Segen weitergeben.

Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr in dieser Woche heimlich etwas Nettes für jemanden tun. Vielleicht schafft Ihr es, dass nicht herauskommt, wer das gemacht hat.

Eine schöne Geschichte dazu schenkt Natalie Ende aus der EKHN in ihrer Geschichtenzeit. (Link), ein gelungenes Video für den Nikolaustag in der Familie gibt es aus Hannover und eine Bildergeschichte kommt aus Westfalen. Vielen Dank!

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