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Gesamtverband für Kindergottesdienst in der EKD e.V.

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28.10.2015

Um die Rolle des Alten Testaments hat es in letzter Zeit einige Auseinandersetzungen gegeben. Ausgelöst wurde die Debatte vom Berliner Theologieprofessor Dr. Notger Slenczka. Slenczkas These lautet: Das Alte Testament ist Zeugnis eines vorchristlichen Gottesverhältnisses, das schon von den neutestamentlichen Autoren radikal umgewertet wurde. Daher kann es nicht dieselbe Bedeutung für den christlichen Glauben haben wie das Neue Testament. (Notger Slenczka, z.B. in zeitzeichen 6/2015, S. 8-12)

Viele Fachleute halten dagegen, dass nur Altes und Neues Testament gemeinsam den christlichen Glauben an den Gott Israels, der in Jesus Christus Mensch geworden ist, erschließen. Im Kindergottesdienst – insbesondere bei den Entscheidungen zur Auswahl der Texte im Plan für den Kindergottesdienst – schließen wir uns dieser Position von der Untrennbarkeit der beiden Teile der Bibel an.

In der Kirche mit Kindern sagen wir: Beide Teile der Bibel gemeinsam bilden die Grundlage für gottesdienstliche Angebote mit Kindern.

Hier können Sie unsere Position nachlesen.

Copyright: Gesamtverband für Kindergottesdienst in der EKD e.V., 2013